Neuer Freizeit-Pass
Ab dem 1. Juni 2011 ist der Freizeit-Pass verfügbar sein. Anlässlich einer Presseveranstaltung stellte Landrat Harald Kühn die neue „soziale Visitenkarte“ des Landkreises Garmisch-Partenkirchen vor. Als Kooperationspartner des Kreissozialamtes treten das Bayerische Rote Kreuz, die Caritas, die Diakonie und der Sozialdienst katholischer Frauen auf.
Der Freizeit-Pass ist ein Projekt mit großem Potential, ein wertvolles Angebot, das sozial Schwache wertschätzt und nicht ausgrenzt, ein vielseitiges Angebot, das auch vielen Menschen nutzt. Landrat Harald Kühn erklärte, dass dieser Freizeit-Pass ein breites Spektrum abdecken kann. „Vom Geringverdiener bis zum Hartz-IV-Empfänger können Bürgerinnen und Bürger daraus einen Nutzen ziehen.“ Das Angebot, das damit abgerufen werden kann, sei vielfältig: Erholung, Bewegung, Wissen, Geselligkeit und Einkauf. Nicht nur bei Eintrittsgebühren gebe es Nachlässe, so Landrat Kühn.
Grundvoraussetzung für den Erhalt des Freizeit-Passes ist der Wohnsitz im Landkreis Garmisch-Partenkirchen. Ein Nachweis dafür, zum Kreis der Berechtigten zu gehören (etwa ein Bescheid), ist beim Sozialamt oder den Partnern zu erbringen, um die Karte ausgestellt zu bekommen. Öffentliche Einrichtungen sind ebenso beteiligt an diesem Vorhaben wie Gewerbebetriebe. Aus diesem Grund sind Vergünstigungen beispielsweise für Schwimmbäder, Museen, Büchereien, Freizeit- und Sportstätten, Bergbahnen und Lebensmittel-Tafeln möglich. Auch privatwirtschaftliche Unternehmen gewähren bei Vorlage des Freizeit-Passes Preisnachlässe oder anderweitige Leistungen. Hierzu gibt es ein eigenes Informationsblatt mit den teilnehmenden Einrichtungen.
In seiner bisherigen Form gibt es den Freizeit-Pass im Landkreis Garmisch-Partenkirchen bereits seit 2006.
Nach Auskunft des Sozialamts wird der neue Freizeit-Pass einen weiteren Personenkreis miteinbeziehen, ein größeres Angebotsvolumen bei weiteren sozialen Einrichtungen haben und in einem ansprechenden Design erscheinen. Die blaue Karte trägt den Schriftzug „Ich bin dabei! FREIZEIT-PASS GAP Landkreis Garmisch-Partenkirchen.“
Als weitere Neuigkeit im Landkreis gilt es, dass es ab dem 1. Juni nur noch eine einzige Akzeptanzkarte statt mehrerer Berechtungsausweise gibt.
Auch für die Unternehmen, die sich an dieser Aktion beteiligen, sehen das Landratsamt und dessen Partner eine Aufwertung. Das eigene Verbundmarketing macht auf die Betriebe aufmerksam, die sich am Freizeit-Pass beteiligen. Diese sichtbare Kooperation könnte auch eine Art Aushängeschild für die Betriebe sein.
„Der Freizeit-Pass ist in der Tat unsere soziale Visitenkarte im Landkreis“, betonte Landrat Harald Kühn. Zentraler Werbeträger sei die Karte selbst. „Wir dürfen aber nicht vergessen, dass stets auch Menschen und deren Nöte dahinter stecken. Ihnen gilt unsere Unterstützung, vereint mit Kommunen, öffentlichen Einrichtungen und Unternehmen.“


Neueste Kommentare
vor 1 Jahr 1 Woche